Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: Juli 2026
§ 1 Geltungsbereich, Vertragspartner
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung der Software „ClubCoPilot“ zwischen der TekkCore UG (haftungsbeschränkt), Kolonnenstraße 8, 10827 Berlin (nachfolgend „Anbieter“) und dem Kunden.
(2) Das Angebot richtet sich ausschließlich an Vereine, Verbände und andere Organisationen, nicht an Verbraucher im Sinne des § 13 BGB.
(3) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Anbieter stimmt ihnen ausdrücklich schriftlich zu.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) Der Anbieter stellt dem Kunden die Software ClubCoPilot als Software as a Service über das Internet zur Nutzung bereit. Eine Überlassung des Quellcodes erfolgt nicht.
(2) Der Funktionsumfang ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung auf clubcopilot.de/features sowie den vom Kunden gebuchten Zusatzmodulen („Add-ons“).
(3) Der Anbieter entwickelt die Software fortlaufend weiter. Funktionen können ergänzt, verändert oder – bei sachlichem Grund und unter Wahrung der berechtigten Interessen des Kunden – eingestellt werden. Wesentliche Einschränkungen des Funktionsumfangs teilt der Anbieter mindestens vier Wochen im Voraus mit.
§ 3 Vertragsschluss, Einrichtung
(1) Die Darstellung der Leistungen auf der Website ist kein bindendes Angebot. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter die Bestellung bestätigt oder mit der Leistung beginnt.
(2) Für die einmalige Einrichtung berechnet der Anbieter eine Gebühr von derzeit 49 €. Darin enthalten ist die Übernahme vorhandener Daten aus gängigen Tabellenformaten (Excel, CSV).
(3) Ist für die Übernahme von Daten aus einem Altsystem ein darüber hinausgehender Aufwand erforderlich, weist der Anbieter den Kunden vorher darauf hin und nennt ihm den zusätzlichen Aufwand. Die Durchführung erfolgt erst nach Freigabe durch den Kunden.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung auf clubcopilot.de/preise angegebenen Preise. Der Grundpreis beträgt derzeit mindestens 3,00 € pro Monat.
(2) Der monatliche Preis bemisst sich nach der Zahl der berechenbaren Mitglieder des Kunden. Ausgetretene Mitglieder und reine Adressdatensätze werden nicht berechnet.
(3) Verbrauchsabhängige Leistungen (z. B. Briefversand, SMS, Lastschrifteinzüge) werden nach tatsächlicher Nutzung im Folgemonat abgerechnet. Der Kunde kann im Verwaltungsportal Verbrauchsgrenzen setzen, bei deren Erreichen er gewarnt oder die Leistung gesperrt wird.
(4) Die Abrechnung erfolgt monatlich im Voraus über den Zahlungsdienstleister Stripe. Alle Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
(5) Preisanpassungen teilt der Anbieter mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform mit. Der Kunde kann den Vertrag in diesem Fall bis zum Wirksamwerden der Änderung außerordentlich zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen. Kündigt er nicht, gilt die Anpassung als angenommen; hierauf weist der Anbieter in der Mitteilung gesondert hin.
§ 5 Verfügbarkeit
(1) Der Anbieter stellt die Software mit einer Verfügbarkeit von 99 % im Jahresmittel bereit, gemessen am Übergabepunkt zum Internet.
(2) Nicht als Ausfall gelten geplante Wartungsfenster, die der Anbieter mindestens 24 Stunden vorher ankündigt und nach Möglichkeit außerhalb der üblichen Geschäftszeiten legt, sowie Störungen, die der Anbieter nicht zu vertreten hat (insbesondere höhere Gewalt, Ausfälle von Vorleistungsanbietern, Störungen im Verantwortungsbereich des Kunden).
(3) Reaktionszeiten auf Störungsmeldungen richten sich nach der gebuchten Support-Stufe. Ohne gesonderte Buchung gilt eine Reaktionszeit von 48 Stunden an Werktagen.
§ 6 Pflichten des Kunden
(1) Der Kunde ist für die Richtigkeit der von ihm eingegebenen Daten verantwortlich sowie dafür, dass er zur Verarbeitung der von ihm eingestellten personenbezogenen Daten berechtigt ist.
(2) Der Kunde hält seine Zugangsdaten geheim und schützt sie vor dem Zugriff Dritter. Er benennt die Personen, die Zugriff erhalten, und entzieht diesen den Zugang unverzüglich, sobald die Berechtigung entfällt.
(3) Der Kunde nutzt die Software nicht rechtswidrig und stellt keine Inhalte ein, die Rechte Dritter verletzen.
§ 7 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
(1) Der Kunde bleibt Verantwortlicher im Sinne der DSGVO für die von ihm verarbeiteten Mitgliederdaten. Der Anbieter verarbeitet diese Daten ausschließlich weisungsgebunden als Auftragsverarbeiter.
(2) Die Parteien schließen hierüber einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Dieser ist unter clubcopilot.de/datenschutz-im-verein abrufbar und wird mit Vertragsschluss Bestandteil des Vertrags.
(3) Alle Server befinden sich in Deutschland.
§ 8 Laufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit. Es besteht keine Mindestlaufzeit.
(2) Beide Parteien können den Vertrag mit einer Frist von 14 Tagen zum Ende eines Abrechnungsmonats in Textform kündigen. Die Kündigung ist auch im Verwaltungsportal möglich.
(3) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt für den Anbieter insbesondere vor, wenn der Kunde mit der Zahlung von zwei aufeinanderfolgenden Monatsbeträgen in Verzug ist.
§ 9 Datenexport bei Vertragsende
(1) Der Kunde kann seine Daten jederzeit und ohne Zusatzkosten in einem gängigen, maschinenlesbaren Format (CSV) exportieren – auch während der Laufzeit.
(2) Nach Vertragsende stellt der Anbieter dem Kunden die Daten für die Dauer von 30 Tagen zum Export bereit. Auf Wunsch des Kunden erstellt der Anbieter innerhalb dieser Frist einen vollständigen Datenexport.
(3) Nach Ablauf dieser Frist löscht der Anbieter sämtliche Daten des Kunden unwiderruflich, soweit keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen. Der Anbieter behält die Daten nicht als Druckmittel zurück.
§ 10 Gewährleistung
(1) Der Anbieter gewährleistet, dass die Software während der Vertragslaufzeit die vertraglich vereinbarte Beschaffenheit aufweist.
(2) Der Kunde zeigt Mängel unverzüglich in nachvollziehbarer Form an. Der Anbieter beseitigt Mängel innerhalb angemessener Frist.
(3) Die verschuldensunabhängige Haftung für anfängliche Mängel nach § 536a Abs. 1 Alt. 1 BGB ist ausgeschlossen.
§ 11 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens jedoch auf die vom Kunden in den zwölf Monaten vor dem schadensauslösenden Ereignis gezahlten Entgelte.
(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
(4) Der Kunde bleibt für die Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich. Der Anbieter erstellt regelmäßige Sicherungen; eine Haftung für Datenverlust ist auf den Aufwand begrenzt, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden zur Wiederherstellung erforderlich gewesen wäre.
§ 12 Nutzungsrechte
(1) Der Kunde erhält für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares Recht zur Nutzung der Software im vertraglich vereinbarten Umfang.
(2) Alle vom Kunden eingestellten Daten bleiben sein Eigentum. Der Anbieter erwirbt hieran keine Rechte und nutzt sie nicht für eigene Zwecke.
§ 13 Änderungen dieser AGB
(1) Der Anbieter kann diese AGB ändern, wenn dies zur Anpassung an geänderte Rechtslage, Rechtsprechung oder an eine geänderte Leistung erforderlich ist und der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.
(2) Änderungen teilt der Anbieter mindestens sechs Wochen vor Wirksamwerden in Textform mit. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen; hierauf weist der Anbieter gesondert hin. Widerspricht der Kunde, kann jede Partei den Vertrag zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens kündigen.
§ 14 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag ist Berlin, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(3) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.